Meine Reisen

 

Hier möchte ich gerne Kurzbeschreibungen meiner zahlreichen Reisen in aller Welt platzieren. Dabei auch  eigene Erfahrungen und besondere Erlebnisse schildern.

 

Ich vermute, dass in meinen Genen noch die Reiselust der Vorfahren steckt. Von der Vater's Seite waren sie sehr dem Meer und dem Wasser zugewandt und übten Berufe  wie Schiffer, Lotsen, Bootsbauer aus. Von der Mutter's Seite sind die Vorfahren ebenfalls sehr viel gereist, als Militärs zwischen den Niederländischen Kolonien, Ost- und West-Indien  (Surinam, Indonesien).

Die Reisen haben bei mir bereits 1945 mit der Flucht von Breslau zu den Niederlanden angefangen. Januar 1948 zogen wir nach Süd-Amerika, zunächst Argentinien, später, 1959,  auch noch ein Jahr nach Uruguay. Dann Ende 1959 kamen wir zurück nach Deutschland.

Innerhalb von Argentinien zogen wir mehrmals um, zwischen Pampa und Stadt, was den Schulbesuch, speziell für mich, nicht immer einfach machte. Die Familie lebte inzwischen getrennt und ich musste mehrere Jahre 13 Km querfeldein zu Fuss zur Schule, bis ein Umzug in 1954 näher zu Mar del Plata den Schulbesuch per Bus möglich machte.

Das Leben auf dem Lande, ohne Strom, fliessend Wasser, oder Klo im Haus, war für mich als Kind abenteuerlich, aber auch eine Gewohnheitssache. Wir hatten Tiere (Hunde, Katzen, Eule, Hühner, etc.) und einen Gemüsegarten, in dem ich das Säen, Verpflanzen, Giessen und Ernten lernte. Über die Legefreude der Hühner führte ich eine Buchhaltung. Wer keine Eier legte kam ohne Pardon in den Sonntäglichen Topf!

 

 

1950, ich wurde eingeschult.

In weissem Schulkittel!

 

 

 

1951, meine Schule auf dem Lande, in Batán

(sie gibt es auch heute noch)

 

 

 

 

1951-1955, dieses war mein Klassenraum (dieselben

alten Bänke von damals stehen 1985 immer noch

in der Klasse, jedoch fehlen die weissen

Tintenfässchen aus Porzellan!)

 

 

In diesem Häuschen wohnten wir auf dem Lande.

1954 kaufte mein Vater dieses alte Auto, ein  "Terraplane" von Hudson.

 

1955, umgezogen in ein anderes Häuschen.

Unser Hund hatte Junge und eins der Hühner lief auch noch ins Bild

 

 

 

Die Zeit in Südamerika war eine sehr prägende Zeit, lernte ich doch Flexibilität, Überleben in einfachsten Verhältnissen, den Umgang mit einer anderen Kultur, Sprachen und Selbständigkeit, aber auch ständige Bewegung von einem Ort zum anderen! Dennoch, es ist auch ein wenig meine "Heimat" geworden.

 

Als Erwachsene und mit eigener Familie waren unsere Reisen erst eher dem Portemonnaie angepasst bescheiden. Später als die Kinder ausser Haus waren und ich wieder alleinstehend mein Leben neu organisierte, konnte ich mir grössere Abenteuerreisen leisten.

 

Auch mein Beruf hat mir zahlreiche Reisen in aller Welt ermöglicht. Kundenbesuche, internationale Meetings, grössere Veranstaltungen wie Messen und Konferenzen, Schulungen. Sie waren zwar nicht immer stressfrei, aber haben jedes Mal wieder zahlreiche neue Erfahrungen aufgebaut.

 

Aber hier möchte ich nur meine privaten Reisen erwähnen.

 

 

(Die Berichte werden nach und nach eingestellt!!!!!!)